Maximenu CK

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Das Amtsgericht München kommt in seinem Urteil vom 18.08.2011 – Aktenzeichen: 333 C 7760/11 – zu dem Ergebnis, dass das Sachverständigenhonorar, das der Geschädigte aufwenden muss, um den entstandenen Schaden zu ermitteln, grundsätzlich erstattungsfähig ist. Der Geschädigte muss sich dann, wenn kein Bagatellschaden vorliegt, nicht auf den kostengünstigeren Kostenvoranschlag verweisen lassen.

Er ist berechtigt, ein Sachverständigengutachten zur Ermittlung der Schadenhöhe einzuholen. Die Grenze für Bagatellschäden liegt nach der Rechtsprechung des BGH in etwa bei 750 Euro. Der Geschädigte muss keine Marktforschung betreiben, um einen möglichst günstigen Sachverständigen zu ermitteln.